Am 05.12.2019 wird der diesjährige Gewinner des European University Film Awards (EUFA) bekanntgegeben. In Kooperation mit Creative Europe Desk Hamburg findet die Verkündung und anschließende Vorführung des Gewinnerfilms um 19 Uhr im Studio Kino (Bernstorffstraße 93-95) statt.

Film diskutieren, Europa leben

– der European University Film Award

2019 wird zum bereits vierten Mal der European University Film Award (EUFA) vergeben. Basierend auf den nominierten Filmen für den Europäischen Filmpreis wurden von einer Fachjury während Filmfest Hamburg fünf Finalisten bestimmt. Diese fünf Filme wurden in den folgenden zwei Monaten an 25 europäischen Universitäten von Studenten gesichtet und besprochen. Jede dieser Universitäten wählt aus den fünf Nominierten ihren Favoriten und entsendet Anfang Dezember jeweils einen studentischen Vertreter nach Hamburg, um dort in einem intensiven dreitägigen Dialog mit den anderen Vertretern einen gemeinsamen Sieger zu finden.

Die Vorstellung der fünf Nominierten und die Bekanntgabe des Gewinners findet vor der Vorführung des Gewinnerfilms statt.

Die fünf nominierten Filme sind:

  • AND THEN WE DANCED von Levan Akin (Schweden, Georgien, Frankreich)
  • GOD EXISTS, HER NAME IS PETRUNIJA von Teona Stugar Mitevska (Nordmazedonien, Belgien, Slowenien, Frankreich, Kroatien)
  • PIRANHAS von Claudio Giovannesi (Italien)
  • PORTRAIT OF A LADY ON FIRE von Céline Sciamma (Frankreich)
  • SYSTEM CRASHER von Nora Fingscheidt (Deutschland)


AND THEN WE DANCED
Merab trainiert seit jungen Jahren im Georgischen Nationalensemble mit seiner Tanzpartnerin Mary. Seine Welt wird plötzlich auf den Kopf gestellt, als der charismatische und sorglose Irakli ankommt und sowohl sein stärkster Rivale als auch sein größter Wunsch wird. In diesem konservativen Umfeld muss sich Merab befreien und alles riskieren.
(Quelle: quinzaine-realisateurs.com)

GOD EXISTS, HER NAME IS PETRUNIJA
Petrunya ist 31 und weiß nicht so recht, was sie machen soll im Leben. Bei einem kirchlichen Ritual, das seit Menschengedenken Männern vorbehalten ist, mischt sie zufällig und ungefragt mit, gewinnt und muss sich anschließend gegen den Männermob wehren. Die beißende Satire führt eine patriarchalische und phallokratische Gesellschaft vor Augen, gegen die Petrunya sich mit schierer Vernunft störrisch auflehnt.
(Quelle: trigon-film.org)

PIRANHAS
Sechs Jungen rasen auf ihren Motorrollern durch die engen Gassen ihres Viertels Sanità in Neapel. Sie sind furchtlose Draufgänger und wollen Geld machen wie ihre Vorbilder. Auf den Dächern der Stadt üben die 15-Jährigen mit Sturmgewehren und zögern nicht, ihre Waffen auch einzusetzen, um die Kontrolle über das Viertel zu übernehmen. Der smarte Anführer Nicola kennt die Regeln: Um seine Gruppe schnell ganz nach oben zu bringen, fordert er einen der alten Bosse heraus. Doch wer heute das Sagen hat, ist morgen vielleicht schon tot. PIRANHAS ist die erschütternde Bestandsaufnahme einer Jugend im Dauerkriegszustand, gespielt von Laiendarstellern aus dem Viertel.
(Quelle: berlinale.de)

PORTRAIT OF A LADY ON FIRE
Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die Pariser Malerin Marianne im Jahr 1770 auf eine einsame Insel an der Küste der Bretagne: Sie soll heimlich ein Gemälde von Héloïse anfertigen, die bald verheiratet werden soll. Denn Héloïse weigert sich, Modell zu sitzen, aus Protest gegen die arrangierte Ehe. Marianne beobachtet Héloïse während ihrer Spaziergänge und malt abends aus dem Gedächtnis heraus ihr Porträt. Langsam wächst zwischen den eindringlichen Blicken eine unwiderstehliche Anziehungskraft.
(Quelle: filmfesthamburg.de)

SYSTEM CRASHER
Pflegefamilie, Wohngruppe, Sonderschule: Egal, wo Benni hinkommt, sie fliegt sofort wieder raus. Die wilde Neunjährige ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger" nennt. Dabei will Benni nur eines: Liebe, Geborgenheit und wieder bei ihrer Mutter wohnen! Doch Bianca hat Angst vor ihrer unberechenbaren Tochter. Als es keinen Platz mehr für Benni zu geben scheint und keine Lösung mehr in Sicht ist, versucht der Anti-Gewalttrainer Micha, sie aus der Spirale von Wut und Aggression zu befreien.
(Quelle: systemsprenger-film.de)


Der Eintritt ist für Mitglieder vom Freundeskreis und auch deren Begleitpersonen bei dieser Veranstaltung kostenlos (bitte Mitgliedsausweis mitbringen). Vor der Vorführung wird es einen kleinen Umtrunk geben.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Rückmeldung bis zum 4. Dezember 2019 um 12 Uhr unter info@freundeskreis-filmfest-hamburg.de.

Sie erreichen das Studio Kino (Bernstorffstraße 93-95) mit der S1 und S3 bis Reeperbahn, mit der U3 bis Feldstraße und mit dem Bus der Linie 3 bis Bernstorffstraße.
Das Kino ist für Rollstuhlfahrer zugänglich.